PRESSEMITTEILUNG

Geschädigte Fluggäste müssen Recht bekommen

refund.me begrüßt Klärung vor Europäischem Gerichtshof

 

POTSDAM, Deutschland – 6.April 2017

 

refund.me, der internationale Dienstleister für Fluggastrechte, begrüßt die Entscheidung des Amtsgerichts Hannover, Passagierrechte vor dem Europäischen Gerichtshof EuGH klären zu lassen.

Anlass für das gerichtliche Vorgehen ist die Weigerung von Tuifly, Fluggäste zu entschädigen, die im Oktober durch Flugausfälle massiv betroffen waren. Ursache für die Flugausfälle war die massenhafte Krankmeldung von Kabinenpersonal.

Die Fluglinie beruft sich auf außergewöhnliche Umstände. Reiserechtsexperten werten den Umstand jedoch als normales betriebliches Risiko, das nicht zu Lasten der Passagiere gehen dürfe.

Das Amtsgericht Hannover hat jetzt entschieden, dass es dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) die Frage vorlegt, ob die Vorfälle als außergewöhnliche Umstände im Sinne der EU Fluggastverordnung anzusehen sind.

„Es ist ganz im Sinne der Rechte von geschädigten Passagieren, diese Frage ein für alle mal höchstrichterlich zu klären.“, erklärt Eve Büchner, die Gründerin von refund.me.

Wenn der EuGH die Krankmeldungen nicht als Streik oder andere außergewöhnliche Umstände anerkennt, steht den betroffenen Fluggästen von Tuifly der Weg für Entschädigungsansprüche frei.

„Da Tuifly sich weigert, Fluggäste zu entschädigen gehen wir mit unseren Kunden vor Gericht. Es kann und darf nicht sein, dass berechtigte Ansprüche von Passagieren nicht erfüllt werden.“, so Eve Büchner.

refund.me unterstützt Klagen von Fluggästen gegen Tuifly.

Damit sollen die Rechte der Passagiere eindeutig geklärt und durchgesetzt werden. Aber egal wie das Verfahren ausgeht: Wer im Herbst 2016 von den Vorgängen als Fluggast betroffen war, sollte daran denken seine Ansprüche geltend zu machen. In Deutschland verjähren etwaige Ansprüche erst Ende 2019. Deshalb sollten Buchungsunterlagen, Daten und Vorkommnisse am Flughafen genau dokumentiert werden.

 

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Über refund.me

Als globaler Dienstleister unterstützt das 2012 von der Unternehmerin Eve Büchner gegründete Start-up refund.me (https://www.refund.me/) privat und geschäftlich reisende Flugpassagiere bei der Durchsetzung ihrer Entschädigungsansprüche bei Verspätungen, Flugausfällen, verpassten Anschlussflügen und Überbuchungen entsprechend der EU-Verordnung (EG) 261/2004.