Was genau ist ein umgeleiteter Flug?

Ein umgeleiteter Flug ist ein Flug, der vom planmäßigen Ausgangspunkt zu einem anderen als dem, im Flugplan der Fluggesellschaft angegebenen, Zielort umgeleitet wird.

Ein Beispiel: Eine Fluggesellschaft bietet einen planmäßigen Flug von A nach B an. Wenn die Fluggesellschaft stattdessen von A nach C fliegt, ist der Flug von A nach B ein umgeleiteter Flug.

In der Praxis: Sie buchen einen Flug von Frankfurt, nach New York, aber Ihr Flug landet in Toronto, Kanada. Gründe dafür können ein medizinischer Notfall sein, ein beginnendes Nachtflugverbot oder schlechtes Wetter, zum Beispiel Nebel oder Gewitter am Zielflughafen in New York.

Folgen:

Die Airline ist dann in der Pflicht, Sie zum eigentlichen Ziel weiter zu transportieren, oft geschieht dies mit Bus oder Bahn.

Für einen eventuellen Anspruch zählt, wann Sie mit dem Ersatztransport (z.B. Bahn) am eigentlichen Ziel angekommen sind und ob der Grund für die Umleitung ein außergewöhnlicher Umstand („höhere Gewalt“) war. So ist schlechtes Wetter am Zielflughafen ein außergewöhnlicher Umstand, das Eintreten des Nachtflugverbots jedoch nicht.

Fluggesellschaften reden sich gern mit „Höherer Gewalt“ raus. Die Prüfung dieser komplexen Einzelheiten und das Durchsetzen Ihrer Fluggastrechte nehmen wir Ihnen gern ab.

TIPP: Falls Sie nicht weiterbefördert wurden und Sie selbst die Weiterreise zum Zielort organisieren müssen, können Sie die damit verbundenen Kosten auch geltend machen.