Flug-
verspätung

Entschädigungs-
und Betreuungs-
leistungen
auf einen Blick…

Was steht Ihnen zu?

Wenn Ihr Flug verspätet ist oder Sie einen Anschlussflug verpasst haben und dadurch Ihren Zielflughafen mehr als 2 Stunden später erreichen als vorgesehen, stehen Ihnen nach der Fluggastrechteverordnung je nach Flugstrecke bereits sogenannte Betreuungsleistungen zu.

refundme_info-cashAb 3 Stunden Verspätung stehen Ihnen zudem noch Ausgleichszahlungen zu.

Betreuungsleistungen

refundme_info-verpflegungEssen und
Trinken

in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit

refundme_info-hotelUnterkunft
im Hotel

falls erforderlich

refundme_info-shuttleShuttle
Flughafen/Hotel falls erforderlich

refundme_info-phoneZwei Telefonate
Fax-Nachrichten, E-Mails

Die Fluggastrechteverordnung:
Ansprüche, die Sie geltend machen können

Anspruch auf
anderweitige Beförderung

Wenn Ihr Flug annulliert wurde, muss die Fluggesellschaft Ihnen anbieten, auf einen anderen Flug umzusteigen. Wenn Sie Ihren Anschlussflug verpasst haben, muss die Fluggesellschaft Ihnen einen Platz in einem anderen Flugzeug buchen, möglicherweise auch von einer Partner-Airline, das Sie dann zu Ihrer Zieldestination fliegt. Falls beides nicht greift und Sie durch die Vorfälle über Nacht bleiben müssen, muss Ihnen die Fluggesellschaft eine Hotelübernachtung buchen und für den Transfer zwischen Flughafen und Hotel aufkommen.

Anspruch auf
Betreuungsleistungen

Die Fluggesellschaft ist verpflichtet, ihren Fahrgästen im Falle einer Verspätung bestimmte Leistungen unentgeltlich anzubieten. Dieser Anspruch auf Betreuungsleistungen gilt sogar für Verspätungen, die z. B. auf die Wetterlage zurückzuführen sind – laut Verordnung ein „außergewöhnlicher Umstand“. Das Recht auf Betreuungsleistungen tritt bei Flügen bis 1500 km nach 2 Stunden Verspätung, bei Flügen zwischen 1500 und 3500 km nach 3 Stunden Verspätung und bei Flügen über 3500 km nach 4 Stunden Verspätung in Kraft.

Anspruch auf
Entschädigung

Nach EU-Verordnung 261/2004 haben Sie ein Anrecht auf eine finanzielle Entschädigung für Verspätungen ab drei Stunden oder Stornierungen, solange diese nicht durch einen „außergewöhnlichen Umstand“ verursacht sind.

Hintergrund:
Die EU-Verordnung 261/2004

Wie Sie von der
Gesetzgebung
profitieren können!

Die EU-Verordnung 261/2004 ist der Gesetzestext, der vorschreibt, was Fluggästen im Falle der Nichtbeförderung, bei Annullierung oder bei Verspätung ihres Fluges zusteht. Die Verordnung wurde am 17. Februar 2005 verabschiedet und gilt für alle EU-Mitgliedstaaten.
Hauptanliegen der EU-Verordnung 261/2004 ist es, die Rechtslage und den Rechtsschutz der Fahrgäste zu klären, wenn diese von einer Flugannulierung oder -verspätung oder Nichtbeförderung betroffen sind. Die EU-Verordnung legt fest, wann und in welchem Rahmen den Fluggästen eine Entschädigung zusteht.

Wen betrifft die
EU-Verordnung 261/2004?

Die EU-Verordnung 261/2004 gilt für jeden Passagier (unabhängig von Alter oder Nationalität), dessen Flug von einer Fluggesellschaft mit Sitz in einem EU-Land betrieben wird oder dessen Flug in einem EU-Land beginnt und von einer EU-Fluggesellschaft mit Sitz außerhalb der EU betrieben wird. Das bedeutet konkret für Deutschland: Alle Flüge von Deutschland aus oder nach Deutschland mit einer deutschen Airline fallen unter die Verordnung.

Was steht mir nach der
261/2004 EU-Verordnung zu?

Nach der Fluggastrechteverordnung stehen den Fluggästen drei Varianten von Entschädigungsleistungen in unterschiedlicher Art und Höhe zu: erstens Erstattung oder anderweitige Beförderung, zweitens Betreuungsleistungen und drittens eine monetäre Entschädigung. Welchen Anspruch Sie wann, unter welchen Bedingungen und in welcher Höhe besitzen, haben wir Ihnen in der Informationsgrafik anschaulich zusammengestellt.