Bei refund.me kämpfen wir jeden Tag für Ihr Recht – sehr häufig auch vor Gericht. Nun fragen uns einige unserer Klienten immer wieder:

 

Wann bekomme ich mein Geld?
Warum dauert es so lange?
Andere haben es doch schon, warum nicht ich?
Warum verändert sich nach Login nichts an meinem Status?

 

Hier nun eine ausführliche Antwort, um einen Einblick zu geben, was wir jeden Tag für Sie schaffen und warum wir in vielen Bereichen auch Pioniere sind, die IHNEN einen Weg durch den juristischen Dschungel bahnen.

 

Wie gehen wir für Sie vor?

 

1. Nachdem Sie uns beauftragt haben, treten wir an die Airline heran. Im Moment arbeiten wir mit über 335 Airlines zusammen – jede davon hat ihre eigene Art mit Kundenbeschwerden umzugehen.

Einige Fluggesellschaften verfügen über eigene Rechtsabteilungen, die mit großer Sorgfalt Ihre Beschwerden bearbeiten, andere lassen Ihre Beschwerden immer noch völlig unbeantwortet.

2. Wir fordern die Fluggesellschaft auf, eine Entschädigungszahlung zu leisten. Kann sie nachweisen, dass die Verspätung bzw. Annullierung des Fluges durch einen außergewöhnlichen Umstand erfolgte, prüfen wir dies nach.

Mit vielen Airlines haben wir im Laufe der Zeit eine gute und enge Zusammenarbeit entwickelt. Insofern findet ein enger Informationsaustausch statt. In diesen Fällen erhalten wir ausführliche Antwortschreiben oder zeitnah Ihre Entschädigungszahlung.

Leider sind nicht alle Fluggesellschaften an einer schnellen und effektiven Fallbearbeitung interessiert, so dass wir z.B. von Ryanair selten Antwortschreiben erhalten.

Andere nutzen die schwierige Durchsetzung von Fällen vor den unterschiedlichen nationalen Gerichten aus, um auf unsere Schreiben hin nicht zu reagieren bzw. Ihren Entschädigungsanspruch pauschal abzulehnen.

 

3. Bei refund.me machen wir einfach weiter und erheben Klage.

Wir machen nur dann eine Provision geltend, wenn wir für Sie erfolgreich waren. Wir tragen das Risiko für den Ausgang des Verfahrens*.

Hätten Sie in eigener Initiative einen Anwalt beauftragt, so müsste der Ihnen an diesem Punkt bereits erklären, dass im Fall eines verlorenen Prozesses die Gerichts – und Anwaltskosten (beider Seiten) die Höhe der begehrten Entschädigungszahlung übersteigen können. Denn im Fall des Verlierens vor Gericht hätten Sie auch die gegnerischen Anwaltskosten zu tragen.

 

4. Noch entscheidender ist aber: Wir erstreiten auch viele wichtige Grundsatz-Urteile. Diese Urteile bahnen den Weg durch den Dschungel dieser Passagierrechts-Verordnung und helfen allen Passagieren auf der ganzen Welt, ihr Recht zu einer Ausgleichsleistung durchzusetzen.

Hintergrund: Die EU VO 261/04 gilt zwar in allen EU Staaten (und Schweiz, Island und Norwegen) und für ALLE Flüge, die in der EU starten sowie für alle Flüge von EU-Airlines (oder code share), die die EU ansteuern, aber diese Verordnung muss auf nationaler Ebene umgesetzt werden.

Sie ist in vielen europäischen Staaten durch Rechtsprechung der höchsten Gerichte weiterentwickelt worden; häufig ist der EuGH von nationalen Gerichten angerufen worden, was  zu entscheidenden  EuGH – Urteilen geführt hat:

– Anwendbarkeit der Verordnung auf Flugverspätungen, nicht nur Annullierungen

– Anwendbarkeit auf verpasste Anschlussflüge

– Definitionen von außergewöhnlichen Umständen

– Anwendbarkeit des nationalen Rechts auf Fälle (Verjährung, wohl nationale Vorschriften maßgeblich)

 

5. Zuvor versuchten viele Fluggesellschaften , Entschädigungszahlungen zu umgehen, in dem sie auf die Geltung des eigenen nationalen Rechts pochten und ebendie EuGH- Entscheidungen nicht akzeptierten; so waren in vielen Ländern erst Grundsatzentscheidungen höchster nationaler Gerichte abzuwarten.

Mittlerweile liegen schon viele vor (UK in 2014, technischer Defekt = kein außergewöhnlicher Umstand, obwohl vom EuGH schon lange so entschieden).

 

6. Unser europaweites Rechtsanwaltsnetzwerk erspart es Ihnen also, in den einzelnen europäischen Ländern selbst vor Gericht gehen zu müssen. Sie können auch nicht alle Urteile kennen und müssten eine Menge Zeit und Geld investieren, um ihren nicht ordnungsgemäss ausgeführten Flug entschädigt zu bekommen.

Hierbei handelt es sich nicht selten um sogenannte „small money claims“( also „Kleine-Beträge-Fälle“), die viele Rechtsanwälte aufgrund der Unwirtschaftlichkeit nicht immer annehmen.

Wir arbeiten in derzeit 16 europäischen Ländern mit Fluggastrechte-Experten zusammen und wir treten mit hunderten und tausenden Fällen an die Airlines heran.

Wir übersetzen Klageschriften in unterschiedlichste Sprachen und stellen sie in unterschiedlichste Länder zum Sitz der Fluggesellschaften zu.

Und genau dies war unsere Mission von Beginn an! Wir kämpfen dafür, dass SIE AUF DER GANZEN WELT zu ihrer rechtmässigen Entschädigung kommen.

Und genau hier verursacht das teils sehr unterschiedliche nationale Verfahrensrecht sowie die teilweise langen Gerichtszeiten erhebliche Zeitaufwände (In Spanien, Portugal und Italien gibt es immer noch Gerichtsferien).

All diese Hürden zu nehmen, dauert mitunter. Wir bitten Sie um Geduld.

Sie können sich allerdings sicher sein, dass wir ihren Fall mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich beenden werden. Und das ohne Kostenrisiko für Sie!

 

Fazit

Ob es nun zwei oder dreihundert Tage dauert – unsere Mission ist klar: wir machen Passagierrechte auf der ganzen Welt  für jedermann erreichbar. Dafür scheuen wir weder Kosten noch Mühen. Und wir sind sehr stolz darauf, für unsere Arbeit von der Financial Times als “Legal Industry Pioneer” ausgezeichnet worden zu sein.

 

Prüfen Sie hier Ihren Anspruch

*Eine Geltendmachung von Anwalts – und Gerichtskosten Ihnen gegenüber kann erfolgen, wenn wir den Prozess verlieren, weil Sie uns wider besseres Wissen nicht mitgeteilt haben, dass Sie bereits eine Entschädigung erhalten haben, Sie zu einem ermäßigten Tarif gebucht haben und deshalb nicht anspruchsberechtigt sind bzw. Sie uns wichtige Informationen verschwiegen haben.